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Brand und Explosion vom 19. Juni 2026 in der Allmend

22. Juni 2026

Am Freitagabend, 19. Juni 2026, kam es im Wald oberhalb der Allmend in Uitikon Waldegg zu einem Brand in einem Gebäude, in dem sich ein bewilligtes Lager für pyrotechnisches Material befand. In der Folge des Brandes kam es zu mehreren Explosionen.

Nach aktuellem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Dieser Umstand hatte für die Einsatzkräfte und die Gemeinde oberste Priorität. Es entstand jedoch erheblicher Sachschaden. Die Ereignisbewältigung war für alle beteiligten Organisationen anspruchsvoll.

Im Einsatz standen insbesondere die Kantonspolizei Zürich, Schutz & Rettung Zürich, die Sanität, die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ), das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL), das Forensische Institut Zürich, der Brunnenmeister sowie weitere Stellen. Die Feuerwehr Uitikon verhinderte durch ihr rasches und professionelles Vorgehen insbesondere ein Übergreifen des Brandes auf den angrenzenden Wald.

Ermittlungen und Ursache

Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes und der Explosion liegen bei der Kantonspolizei Zürich sowie den zuständigen kantonalen Fachstellen. Diese Abklärungen sind derzeit im Gang. Zu Ursachen oder allfälligen Verantwortlichkeiten können zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen gemacht werden. Spekulationen sind in dieser Phase nicht angezeigt.

Standort und Sicherheit

Am betroffenen Standort befand sich in einem ehemaligen Munitionsdepot der Armee ein bewilligtes Lager für pyrotechnisches Material. Das Gebäude steht im Eigentum der örtlichen Holzkorporation. Die Holzkorporation hatte das Gebäude an ein privates Unternehmen vermietet, das dieses als Lager für pyrotechnisches Material nutzte. Die Bewilligung für die Lagerung wurde durch die zuständige kantonale Behörde, die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ), erteilt und war gültig.

Der Standort liegt in einem Gebiet, das auch als Naherholungsraum genutzt wird. Die damit verbundenen Fragen und die Verunsicherung in der Bevölkerung sind nachvollziehbar. Nach aktuellem Kenntnisstand bestand zum Zeitpunkt des Ereignisses keine Gefährdung der Bevölkerung ausserhalb des unmittelbaren Ereignisortes.

Information der Bevölkerung und weiteres Vorgehen

Ob Warnungen oder Alarme über Alertswiss ausgelöst werden, entscheidet die Einsatzleitung vor Ort anhand der Lagebeurteilung. Massgebend ist dabei, ob eine Gefährdung der Bevölkerung besteht und entsprechende Schutzmassnahmen erforderlich sind. Im vorliegenden Ereignis ergab die Lagebeurteilung keinen entsprechenden Handlungsbedarf ausserhalb des Ereignisortes, weshalb keine Alarmierung erfolgte.

Die Gemeinde wird die Ergebnisse der laufenden Untersuchungen gemeinsam mit den zuständigen kantonalen Stellen auswerten und prüfen, ob daraus Konsequenzen oder weiterer Handlungsbedarf entstehen.

Sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen und deren Veröffentlichung freigegeben ist, wird die Bevölkerung entsprechend informiert.

Gemeinde Uitikon