Tiefbau & Feuerpolizei

David Bodo

Leiter Tiefbau
044 200 15 55
044 200 15 01

Susanne Suter

Sachbearbeiterin Bau und Planung / Tiefbau
044 200 15 12
044 200 15 01

Unsere Aufgaben

Aufgaben

Aufgaben

In Zusammenarbeit mit dem externen Brandschutzexperten des Gemeindeingenieurbüros ewp AG werden die Baugesuche bezüglich Brandschutzvorschriften geprüft und die entsprechenden Auflagen für die Baubewilligung formuliert. Während der Bauzeit wird die Einhaltung der Auflagen sowie die richtige Ausführung der Konstruktionen kontrolliert und nach Bauvollendung erfolgt eine Schlussabnahme.

Brandschutzvorschriften

Brandschutzvorschriften

Die Brandschutzvorschriften bezwecken den Schutz von Personen, Tieren und Sachen vor den Gefahren und Auswirkungen von Bränden und Explosionen. Sie regeln die für die Zielsetzung erforderlichen Rechtsverbindlichkeiten. Die Brandschutzvorschriften gelten für neu zu errichtende Bauten und Anlagen. Bestehende Bauten und Anlagen sind verhältnismässig an die neuen Brandschutzvorschriften anzupassen.

Auskünfte und Beratung

Auskünfte und Beratung

Selbstverständlich steht Ihnen der kommunale Brandschutzexperte auch schon in der Planungsphase beratend zur Verfügung, um die Ziele des Brandschutzes mit baulichen und technischen Massnahmen rechtzeitig zu koordinieren (Baumaterialien, Brandschutzabschnitte, Fluchtwege, Notausgänge, Löschmittel etc.). Durch eine frühzeitige Planung kann nicht nur der vorbeugende Brandschutz optimal ins Projekt einfliessen, sondern auch nachträglicher Mehraufwand vermieden werden.

Kommunaler Brandschutzexperte

Kommunaler Brandschutzexperte

ewp AG
Kaspar Michel
Rikonerstrasse 4
8307 Illnau-Effretikon
Tel. 052 354 21 58

Grundsatz und Ziel

Grundsatz und Ziel

Unabhängig von der Bewilligungspflicht sind wärmetechnische Anlagen so auszuführen und aufzustellen, dass sie einen gefahrenlosen, bestimmungsgemässen Betrieb gewährleisten und dass Schäden im Störungsfall begrenzt bleiben. Die Schutzmassnahmen richten sich insbesondere nach Art und Nennwärmeleistung der Anlagen sowie nach Art und Menge der für den Betrieb benötigten Brennstoffe.

Bewilligungspflicht

Bewilligungspflicht

Erstellung, Umbau und Betrieb von wärmetechnischen Anlagen (Feuerungen, Cheminées, Brenner usw.) sowie die Lagerung der für den Betrieb erforderlichen Brennstoffe bedürfen einer Bewilligung der Feuerpolizei.

Abgasanlagen (Kamine)

Abgasanlagen (Kamine)

Bei einer Neuanlage (Feuerung und Abgassystem) muss immer nachgewiesen werden, dass das Abgassystem und die Feuerungsanlage kompatibel sind. Für die Kaminhöhen sind die feuerpolizeilichen Vorschriften sowie die „Empfehlung über die Mindesthöhe von Kaminen über Dach“ des BUWAL vom 15. Dezember 1989 (Stand: Mai 2001) massgebend. Es gilt stets die strengere der beiden Vorschriften. Wird eine neue Abgasanlage erstellt oder handelt es sich um den Ersatz eines Kamins, benötigt es eine baurechtliche Bewilligung.

Gesuchsunterlagen

Gesuchsunterlagen

Das Gesuchsformular kann online bezogen werden. Es ist der Gemeindefeuerpolizei vollständig ausgefüllt und unterschrieben zur Prüfung und Bewilligung einzureichen. Bei Cheminées und Öfen ist ausserdem ein Grundriss- und Schnittplan beizulegen.

Abnahmen und Kontrollen

Abnahmen und Kontrollen

Die Anlage ist vor der Inbetriebnahme durch die Gemeindefeuerpolizei abnehmen zu lassen. Ebenfalls wird die neue oder sanierte Anlage durch den amtlichen Feuerungskontrolleur der Gemeinde kontrolliert (Abgasmessung).

Gebühren
Bewilligungspflicht

Bewilligungspflicht

Herstellung, Lagerung und Verkauf von Feuerwerk (pyrotechnische Gegenstände) für Vergnügungszwecke bedürfen einer Bewilligung der Feuerpolizei. Die Lagerung von Kleinmengen (Kategorie I bis IV) bis 5 kg brutto sowie Herstellung und Verkauf von pyrotechnischen Spielwaren (Kategorie I) wie Bengalhölzer, Bengalfackeln, Knallkorken, Knallerbsen, Amorces, Tischbomben usw. sind bewilligungsfrei.

Gesuchsunterlagen / Zuständigkeit

Gesuchsunterlagen / Zuständigkeit

Das nötige Gesuchsformular kann online oder bei der Gemeindefeuerpolizei bezogen werden. Nach Einreichung wird es geprüft und nötigenfalls an die Kantonale Feuerpolizei weitergeleitet. Die Gemeindefeuerpolizei ist zuständig für die Bewilligung der Lagerung von 5 bis 100 kg brutto und den Verkauf von Feuerwerk.

Kontrollen und Abnahmen

Kontrollen und Abnahmen

Die Einhaltung der feuerpolizeilichen Vorschriften eines Lagers oder Verkaufsstandes wird durch die Gemeindefeuerpolizei überprüft.

Kosten

Kosten

Für den Verkauf von Feuerwerk wird eine Gebühr von CHF 250.00 erhoben. Die Bewilligungsgebühr versteht sich inklusive einer Kontrolle (Gebührenverordnung der Gemeinde Uitikon, Fassung 2016).

Melde- und Bewilligungspflicht

Melde- und Bewilligungspflicht

Sie planen ein Fest, einen Sportanlass oder eine ähnliche Veranstaltung? Für solche grösseren Anlässe benötigen Sie eine Bewilligung.

Das Gastgewerbe und der Handel mit alkoholhaltigen Getränken im Klein- und Mittelverkauf unterstehen der Aufsicht des Staates. Die Gemeindebehörde ist zuständig für die Erteilung von befristeten Patenten zur Führung eines vorübergehend bestehenden Betriebes.

Feuerpolizeiliche Auflagen und Bestimmungen

Feuerpolizeiliche Auflagen und Bestimmungen

Veranstaltungen die ein erhöhtes feuerpolizeiliches Risiko mit sich bringen, wie z. B. Anlässe mit grosser Personenbelegung in Bauten, Räumen und Zelten, temporäre Ausstellungen, müssen durch die Feuerpolizei abgenommen werden. Jeder Veranstalter ist dafür verantwortlich, dass die Personensicherheit durch die Einhaltung der feuerpolizeilichen Vorschriften über Raumausgänge, Fluchtwege und Türen, Bestuhlung, Dekorationen usw. gewährleistet ist.

Alkoholkonsum Jugendlicher

Alkoholkonsum Jugendlicher

Immer mehr Jugendliche trinken Alkohol. Sei es, um sich von Sorgen zu befreien, aus Langweile, um die Stimmung zu heben oder um ein rauschhaftes Erlebnis zu erfahren. Die Grenze zwischen Genuss und Sucht ist fliessend und für Jugendliche oft nicht kontrollierbar, was zur Abhängigkeit führen kann. Deshalb wurden auch die Alcopops und andere süsse Mixgetränke dem Alkoholgesetz unterstellt. Wir weisen Sie deshalb darauf hin, dass die Abgabe und der Verkauf von alkoholhaltigen Getränken an Jugendliche unter 16 Jahre verboten ist (Gebrannte Wasser: nicht unter 18 Jahren).

Jugendliche reagieren auch stärker auf Alkohol als wir Erwachsene. Sie verunfallen besonders häufig, wenn Alkohol im Spiel ist. Zudem kann Alkohol die Entwicklung der Jugendlichen empfindlich stören. Seien Sie also konsequent und verlangen nötigenfalls einen Ausweis, wenn Jugendliche von Ihnen Alkohol wollen. Entsprechendes Infomaterial über Jugendliche und Alkohol sowie ein Präventionskonzept bei Grossanlässen für Veranstalter, können Sie jederzeit kostenlos bei der Gemeinde  anfordern.

Gebühren

Gebühren

Für die Behandlung von Gesuchen um Erteilung eines befristeten Patentes gelten die Ansätze nach kantonalem Recht. Sofern eine Kontrolle durch die Feuerpolizei durchgeführt wird oder bei allfälligen Bewilligungen seitens der Gemeindepolizei, ist die Gebührenverordnung der Gemeinde Uitikon (Fassung 2016) massgebend.

Grundsatz und Ziel

Grundsatz und Ziel

Die Luftqualität in der Schweiz wird zunehmend besser. Trotz beachtlicher Fortschritte ist aber unsere Atemluft vor allem in den Städten nach wie vor übermässig mit Schadstoffen belastet. Damit die Umwelt nicht unnötig belastet wird, sollen Feuerungsanlagen so wenig Schadstoffe wie möglich erzeugen und die Energie optimal nutzen. Mit der Abgasmessung werden Wirkungsgrad und Schadstoffausstoss geprüft. Zusammen mit der regelmässigen Reinigung und Wartung trägt die Feuerungskontrolle dazu bei, dass Ihre Heizungsanlage einwandfrei funktioniert und Sie zudem Heizkosten einsparen können.

Kontrollen Öl- und Gasheizungen

Kontrollen Öl- und Gasheizungen

Die Abnahmekontrolle von neuen oder sanierten Anlagen wird ausschliesslich durch den amtlichen Feuerungskontrolleur der Gemeinde durchgeführt. Sie ist vergleichbar mit einer Garantieabnahme. Dies gibt dem Betreiber die Sicherheit, dass die Anlage korrekt arbeitet und die Emissionsgrenzwerte nach der LRV eingehalten werden.

Die Routinekontrolle findet alle 2 Jahre statt und wird durch einen amtlichen Feuerungskontrolleur oder durch eine anerkannte Fachfirma durchgeführt.

Werden bei der Kontrolle Überschreitungen der Emissionsgrenzwerte gemessen, ist eine Einregulierung und Nachkontrolle der Anlage durch eine anerkannte Fachfirma notwendig.

Sanierungspflicht

Sanierungspflicht

Werden die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte gemäss der geänderten Luftreinhalteverordnung (LRV) überschritten, muss die Anlage innert 30 Tagen einreguliert und nötigenfalls saniert werden.

Messberechtigte

Messberechtigte

Die Routinekontrolle kann entweder durch den amtlichen Feuerungskontrolleur der Gemeinde durchgeführt werden oder durch eine private Fachfirma. Damit das Messresultat gesetzeskonform anerkannt wird, benötigt das Unternehmen einen Zusammenarbeitsvertrag mit der Gemeinde Uitikon.

Kontrolle von Holzfeuerungen

Kontrolle von Holzfeuerungen

Im Kanton Zürich sind Holzheizungen mit einer Leistung bis 70 kW, in denen regelmässig Holz verbrannt wird, neu seit dem 1. Oktober 2007 im Turnus von 2 Jahren zu kontrollieren. Ausgenommen sind lediglich Anlagen, die mit weniger als 200 kg (ca. 1/2 Ster) lufttrockenem Brennholz pro Jahr betrieben werden (z. B. Cheminées).

Um eine qualitativ einwandfreie Kontrolle und kompetente Beratung sicherzustellen, hat der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 31. März 2008 beschlossen, den Kaminfegermeister, Herr Marcel Rohner aus Birmensdorf (amtlicher Feuerungskontrolleur der Gemeinde mit eidg. Fachausweis), mit dieser Aufgabe zu betrauen.

Bei Holzzentralheizungen ab 40 kW erfolgt ab Herbst 2009 im 2-Jahres-Turnus zusätzlich zur Sicht- eine Emissionskontrolle. Diese besteht in der Regel in der optischen Beurteilung des Rauchbildes 15 Minuten nach dem Anfeuern. Im Zweifelsfalle muss eine CO-Messung durchgeführt werden.

Amtlicher Feuerungskontrolleur der Gemeinde Uitikon

Marcel Rohner
Nassackerstrasse 19
8903 Birmensdorf
Telefon 044 737 16 71

Gebühren

Gebühren

Die Abnahmekontrolle ist in der Bewilligungsgebühr für wärmetechnische Anlagen enthalten. Periodische Routine- sowie Nachkontrollen werden Ihnen direkt vom amtlichen Feuerungskontrolleur oder durch Ihre Servicefirma in Rechnung gestellt.

Kontrolle und Reinigung von Feuerungsanlagen

Die Anlageneigentümerschaft ist verantwortlich für die regelmässige Reinigung ihrer Feuerungsanlage. Sie beauftragen dazu einen Kaminfeger, welcher über eine Bewilligung der Kantonalen Feuerpolizei zur Reinigung von Feuerungsanlagen verfügt. Der Kaminfeger unterstützt den Anlageneigentümer/-nutzer dahingehend, in dem er auf die fällige Kontrolle / Reinigung seiner Feuerungsanlage hinweist und so dafür sorgt, dass der vorgeschriebene Turnus eingehalten wird. Entsteht wegen fehlender Reinigung an Feuerungsanlagen ein Schaden, kann die kantonale Gebäudeversicherung Regress nehmen.

Mit der regelmässigen Kontrolle und Reinigung von Feuerungsanlagen (Feuerungsaggregat, Verbindungsrohr und -kanal, Abgasleitung und Kamin) durch den Kaminfeger wird mit minimalem Unterhaltsaufwand eine optimale Betriebssicherheit erreicht und die Lebensdauer der Anlage verlängert. Ausserdem wird eine rationelle Energienutzung ermöglicht (höherer Nutzungsgrad, Energiesparen, reduzierte Heizkosten) und somit ein aktiver Beitrag an den Umweltschutz geleistet.

Der Turnus für die Reinigung von Feuerungsanlagen ist in der Weisung "Reinigung von Feuerungsanlagen" der Kantonalen Feuerpolizei ersichtlich.

Eine Übersicht der Kaminfeger mit gültiger Bewilligung zur Reinigung von Feuerungsanlagen oder weitere Informationen, wie z. B. die Pflichten des Kaminfegermeisters, Tarife usw. finden Sie auf der Hompage der Kantonalen Feuerpolizei.

Grundsatz und Ziel

Grundsatz und Ziel

Bauten und Anlagen sind so zu betreiben und instand zu halten, dass die Sicherheit von Personen und Tieren gewährleistet ist und der Entstehung von Bränden präventiv entgegengewirkt wird. Um Brandfälle zu verhüten, verlangt die GVZ die strikte Durchführung von periodischen Gebäudekontrollen. Unter Berücksichtigung der verschiedenen Gebäudearten- und Nutzungen schreibt die Kantonale Feuerpolizei den Turnus und Umfang dieser Kontrollen vor.

Durchführung und Kontrollbericht

Durchführung und Kontrollbericht

Die Kontrollen werden durch den externen Brandschutzexperten des Ingenieurbüros ewp AG durchgeführt. Die Eigentümerschaft wird ca. 3 Wochen vor der Durchführung einer Kontrolle schriftlich avisiert.

Die Eigentümerschaft und Nutzer von Bauten erhalten anschliessend durch das Sekretariat Feuerpolizei einen schriftlichen Kontrollbericht. Dieser gibt Aufschluss über den brandschutztechnischen Zustand der kontrollierten Bauten und Anlagen, zeigt Abweichungen gegenüber den geltenden Brandschutzvorschriften auf und schlägt Lösungen und Fristen für deren Behebung vor.

Gebühren

Gebühren

Die periodischen Gebäudekontrollen werden der Eigentümerschaft gemäss Gebührenverordnung der Politischen Gemeinde Uitikon (Fassung 2016) resp. GR-Beschluss vom 31. März 2008 in Rechnung gestellt.

Schutzraumkontrolle

Arthur Schäfer, 044 492 40 37

Blitzschutzpflicht

Blitzschutzpflicht

Je nach Personenbelegung, Geschosszahl, Bauart, Lage, Ausdehnung und Nutzung sind Bauten und Anlagen mit ausreichend dimensionierten Blitzschutzanlagen auszurüsten. In der „Brandschutzrichtlinie Blitzschutzanlagen“ des VKF sind die wichtigsten Bauten, welche mit einer Blitzschutzanlage zu schützen sind aufgeführt. In Zweifelsfällen entscheidet die Brandschutzbehörde.

Abnahmen und periodische Kontrollen

Abnahmen und periodische Kontrollen

Je nach Personenbelegung, Geschosszahl, Bauart, Lage, Ausdehnung und Nutzung sind Bauten und Anlagen mit ausreichend dimensionierten Blitzschutzanlagen auszurüsten. In der „Brandschutzrichtlinie Blitzschutzanlagen“ des VKF sind die wichtigsten Bauten, welche mit einer Blitzschutzanlage zu schützen sind aufgeführt. In Zweifelsfällen entscheidet die Brandschutzbehörde.

Blitzschutzaufseher

Blitzschutzaufseher

Die Blitzschutzaufseher stehen den Gemeindeinstanzen, Planern, Anlageerstellern und Anlagebetreibern sowie Bauherren beratend zur Seite. Für den Bezirk Dietikon (Gemeinde Uitikon) ist Herr Reinhard Kaufmann zuständig. Sie erreichen ihn unter folgender Adresse:

Reinhard Kaufmann
Dachlissen 64
8932 Mettmenstetten
Telefon 044 768 22 20
E-Mail info@k-dt.ch

Seit dem 1. April 2008 sind die Gemeinden von der Aufgabe der Tankkontrolle entbunden. Bitte wenden Sie sich direkt an das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL).

Grundsatz und Ziel

Grundsatz und Ziel

Durch geeignete Massnahmen soll verhindert werden, dass beim Lagern von wassergefährdeten Flüssigkeiten die Gewässer mit nachteiligen Auswirkungen belastet werden, um die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen zu schützen.

Eigenverantwortung

Bedingt durch den Fortschritt in der Tankbautechnik und der Tankausrüstung hat der Bund die gesetzlichen Vorschriften vereinfacht und auf das Wesentliche beschränkt - was aber für Sie als Eigentümer einer Tankanlage nicht bedeutet, dass Sie von Ihrer Verantwortung entbunden sind - Im Gegenteil! Die heutigen Vorschriften verlangen von Ihnen als Eigentümerin oder Eigentümer einer Tankanlage ein erhöhtes Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Ihrer Anlage. Sie sind verantwortlich dafür, dass diese tadellos funktioniert und keine Gefahr für die Gewässer darstellt. Als Inhaber von Anlagen mit wassergefährdeten Flüssigkeiten müssen Sie dafür sorgen, dass die zum Schutz der Gewässer erforderlichen baulichen und apparativen Vorrichtungen erstellt, regelmässig kontrolliert und einwandfrei betrieben und gewartet werden.

Bewilligungs- oder Meldepflicht

Bewilligungs- oder Meldepflicht

Für das Erstellen und Ändern von Lageranlagen mehr als 450 Litern Nutzvolumen besteht grundsätzlich eine Bewilligungs- und Meldepflicht.

Wenn Sie planen, eine Lageranlage (z. B. Heizöltank) zu erstellen oder abzuändern,

  • brauchen Sie hierzu eine Bewilligung der kantonalen Behörde (AWEL) für Lageranlagen in Grundwasserschutzzonen sowie für mittelgrosse Tanks in den besonders gefährdeten Gewässerschutzbereichen oder
     

  • müssen Sie dies für andere Lageranlagen der kantonalen Behörde (AWEL) melden. 

Dazu müssen Sie das Formular "Lageranlage für wassergefährdende Flüssigkeiten" ausfüllen und zusammen mit den erforderlichen Unterlagen (Katasterplan, Grundriss- und Schnittzeichnung des Aufstellungsraumes, usw.) beim AWEL (Stadt Zürich: UGZ) einreichen. 

Kontrollpflicht

Kontrollpflicht

Lageranlagen, welche nur mit einer Bewilligung der Behörde erstellt werden dürfen, d. h. alle Tanks in Grundwasserschutzzonen (S) und Tanks mit mehr als 2'000 Liter Inhalt in besonders gefährdeten Gewässerschutzbereichen (A und Z) müssen alle 10 Jahre von einer fachkundigen Person kontrolliert werden. Es handelt sich hierbei um eine Sichtkontrolle, die aber einiges an Fachwissen voraussetzt. Im Sinne einer Serviceleistung wird Sie das AWEL oder UGZ wie bisher über die allfällige Kontrolle informieren.

Für die meldepflichtigen Anlagen ist keine Kontrollfrist vorgeschrieben. Hier tragen Sie die alleinige Verantwortung dafür, dass die Anlage dicht und funktionstüchtig bleibt. Dies heisst, Sie bestimmen auch ob und wann Sie die Anlage durch eine fachkundige Person überprüfen lassen wollen. Das AWEL oder UGZ führen Stichprobenkontrollen durch.

Versicherungspflicht

Versicherungspflicht

Sämtliche Gebäude im Kanton Zürich sind bei der GVZ zu versichern. Die Versicherung ist obligatorisch für alle Gebäude mit einem Wert über CHF 5'000. Dabei erhält jedes Gebäude eine von der GVZ bestimmte Versicherungsnummer. Die Assekuranzschilder werden durch die Gemeinde organisiert und der Eigentümerschaft kostenlos zur Montage zugestellt.

Die Gebäude sind versichert gegen Feuer-, Elementar- und Erdbebenschäden. Detaillierte Angaben können Sie aus dem Gesetz über die Gebäudeversicherung und den Vollzugsbestimmungen entnehmen. Schadensmeldungen sind unverzüglich beim Statthalteramt Dietikon anzumelden, ansonsten können die Entschädigungen gekürzt werden.

Bauzeitversicherung

Bauzeitversicherung

Für Neubauten sowie für wesentliche An- und Umbauten mit einer Wertvermehrung von über CHF 50'000  oder über 50 % des bisherigen Versicherungswertes ist bei der GVZ vor Baubeginn eine Bauzeitversicherung abzuschliessen. Nach Bauende ist eine Schätzung zu beantragen.

Revisionsschätzungen

Revisionsschätzungen

Der Versicherungswert von bestehenden Gebäuden wird in der Regel alle 15 Jahre überprüft. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde werden jährlich die von der GVZ bestimmten Gebäude durch deren Schätzer (Architekten) neu bewertet. Die Gemeinde koordiniert dabei an den vorgegebenen Daten einen Laufplan für die Schätzer und stellt der Eigentümerschaft das Einladeschreiben der GVZ zu. Bei Verhinderungen muss der Termin auf das nächste Jahr verschoben werden.

Kosten

Kosten

Der Eigentümer trägt die Kosten von Neu- und Einzelschätzungen. Revisionsschätzungen sind kostenlos.